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Hotellerie 4.1

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Neun von zehn Hoteliers wissen: wer mit der Zeit gehen will kommt nicht umhin, der Technik eine Chance zu geben und seinen Betrieb zu digitalisieren. Die Schlagworte „Internet of Things“, „Automatisierung“ oder „Connectivity“ provozieren heute keine fragenden Blicke mehr. Im Gegenteil erleichtert die Technik der Hotellerie sogar tagtäglich ihre Arbeit – in der Küche, im Wellnessbereich, im Hotelzimmer und an der Rezeption. Im Onlinezeitalter gilt jedoch: der Weg ist das Ziel, denn das Internet schläft nicht… Aus- und Weiterbildungen helfen, am Ball zu bleiben!

Die Digitalisierung ist in der Hotellerie längst angekommen, keiner hinterfragt heute noch die Notwendigkeit eines Online-Buchungssystems, Webshops oder einer Hotelsoftware – und immerhin sieht sich gar jeder zweite Hotelier bei der Umsetzung neuer digitaler Trends vorne mit dabei. Das Erfolgsrezept? „Know-how und Ausbildung sind der Schlüssel“ – so die Kernaussage der Studie „Hotellerie 4.1“, die im Sommer vom Marktforschungsinstitut Roland Berger im Auftrag vom Hotelverband Deutschland (IHA) und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) veröffentlicht wurde.

Digitalisierung als Chance

Hat das Stichwort „digital“ unter Unternehmern vor einigen Jahren noch heftiges Kopfschütteln ausgelöst, sieht der Großteil die Digitalisierung heute als Chance: „Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass die Hotellerie vor allem die Möglichkeit schätzt, im Internet neue Gäste anzusprechen und so die Auslastung zu steigern. Außerdem ermöglichen die digitalen Abläufe ein effizienteres Arbeiten, maßgeschneiderte Systemlösungen und eine Entlastung der Mitarbeiter“, erklärt Markus Gratzer, Generaldirektor der ÖHV. Luft nach oben bestünde hingegen in den Betrieben noch im Hinblick auf die Customer Journey: „Während der Gast an einigen Touchpoints, wie der Buchung oder bei der Hotelsuche, digital bereits gut abgeholt wird, gibt es noch einiges an Potenzial für Zusatzangebote während des Aufenthaltes“, meint Studienautor Dr. Vladimir Preveden von Roland Berger.
Auch die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, werden von den Unternehmern bewusst erkannt und aufmerksam beobachtet: „Zum Beispiel, dass der Wettbewerbsdruck durch das Internet steigt, dass die Zusammenhänge komplexer werden und dass auch die Datensicherheit anspruchsvoller und wichtiger wird“, so Preveden. Stillstand sei in Zeiten des Internets also keine Option; online buchbare Zimmer, eine responsive Website und die aktive Betreuung von Facebook und Instagram nicht mehr Kür, sondern Pflicht!

In die Zukunft investieren

Sind Suchmaschinenoptimierung und Revenue Management mittlerweile in den Marketingabteilungen bestens etabliert, werden nun auch erste Schritte in Richtung automatisierter Kommunikation gesetzt. „Chatbots und Sprachassistenten wie Siri, Alexa und Co. nutzt zwar heute nur ein Bruchteil der Unternehmer für sich – vor allem in puncto Datenschutz gibt es da nämlich noch einige wichtige Fragen zu klären. In den nächsten Jahren wird sich das aber mit Sicherheit ändern!“, sieht Gratzer die Zukunft in der digitalen Kommunikation. Testweise ließe sich das ja schon einmal intern ausprobieren – denn laut Studie würden die Betriebe in den nächsten Jahren vor allem in Lösungen zur mobilen Weiterbildung und in Tools für Teamkommunikation investieren. Gratzer ist sicher: „Der Bedarf an Know-how in der Branche steigt rasant. Will man digital vorne mit dabei sein, muss man am Ball bleiben.“ Gefordert wird in diesem Zusammenhang daher auch eine zeitgemäße Ausbildung für die Fachkräfte von morgen. „Die Schulen müssen mitziehen und dem Nachwuchs die Tools von morgen beibringen. Mit Lerninhalten, die laufend evaluiert und mit Inputs aus der Praxis angereichert werden“, so die Interessenvertreter. In puncto Weiterbildung hoffen weiters über 70 Prozent der befragten Hoteliers auf mehr Unterstützung von außen. „Genau hier setzen wir an. Die Hotellerie schätzt uns als Wissensprovider. An unserem ÖHV-Campus bekommen die Hotels jene Tools in die Hand, mit denen sie im Online-Match um den Gast als Sieger vom Platz gehen“, meint Gratzer und verweist auf die Weiterbildungs- und Partnerprogramme der Hotelierverbände. Etwa den Online Marketing Lehrgang des ÖHV-Campus, der kürzlich neu aufgestellt wurde: „Innovationszyklen werden immer kürzer, die Kommunikation im Netz immer schneller und direkter. Die ÖHV bleibt am Ball – wir hoffen, Sie sind dabei!“

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