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Kaffee im Spiel – das Glück liegt im Kaffeehaus

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Das Wiener Kaffeehaus: Wo der Herr Ober mit schwarzem Mascherl jeden Gast mit Namen grüßt, wo die Studenten die Welt besser-diskutieren und viele Stammgäste sich zum Backgammon, Schach oder Bridge treffen. Es sind nicht nur der Einspänner oder der doppelte Mokka, die die Wiener Kaffeehauskultur zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe gemacht haben - es sind die Menschen und eben dieser ganz spezielle Kaffeehaus-Flair.

Wir Kaffeesieder leben unsere Passion: „Wir sind Gastgeber,“ so Anna Karnitscher, Leiterin des Kaffeesiederballs. „Wenn die Menschen sich in den Kaffeehäusern wohlfühlen, machen wir unsere Arbeit richtig. Insofern freut es mich sehr, dass der Kaffeesiederball so einen regen Zulauf aus dem In- und Ausland erfährt und das zeigt uns einmal mehr: Die gemütliche Stimmung des Kaffeehauses vermischte sich auch heuer mit dem Glanz und der Eleganz der Hofburg – im größten Kaffeehaus der Welt.“

So lockte der Ball rund 3.600 nationale und internationale Besucher aus rund 18 Nationen an. „Natürlich freut es mich gerade als Fachgruppenobmann, dass der Ball ein solcher Erfolg ist - zeigt er doch, dass unsere Kaffeehäuser gelebte und geliebte Tradition sind“, so Wolfgang Binder, Obmann der WKW Fachgruppe Wiener Kaffeesieder und Mitglied der Ballleitung. „Dafür benötigt man mehrere Komponenten: Gutes Teamwork zwischen den Kaffeesiedern und den Mitarbeiter/innen, mit den Vertreter/innen der öffentlichen Hand sowie Politiker und natürlich mit den Gästen der Wiener Kaffeehäuser!“

(c) H. Prammer

Wiener Mischung - das Ballprogramm

„Ein so großer Ball mit zahlreichen namhaften und internationalen Künstler/innen kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten intensiv zusammen wirken“, zeigt sich Christof Cremer, der künstlerische Leiter, nach einer rauschenden Ballnacht zufrieden. „Wir wollten unser Motto „Kaffee im Spiel – das Glück liegt im Kaffeehaus“
durch den ganzen Abend spürbar und erlebbar machen. Ich denke, das ist mehr als
gelungen.“

Der Kaffeesiederball 2019 bot gemäß seinem Motto den Gästen durch seine künstlerische Gestaltung und Programmierung einen echten Royal Flush. Die traditionelle Gesangs- und Balletteinlage der Eröffnung verschmolzen zu einer Huldigung an Fortuna, die Göttin des Glücks. Die Vereinigung Wiener Staatsopernballett interpretierte Auszüge aus „Carmina Burana“, in einer Choreographie von Lukas Gaudernak, tänzerisch.

Als Solistin brillierte die international gefeierte Prima Ballerina Maria Yakovleva. Ihr Partner in der Eröffnungschoreographie war der bekannte Solist des Wiener Staatsballetts Mihail Sosnovschi. Musikalisch wurden das Ballett von Hila Fahima und Daniel Schmutzhard unterstützt sowie vom Opernballorchester und dem Bernd Fröhlich Orchester.

Durch die Mitternachtseinlage führte die österreichische Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager. Spätestens bei der Habanera aus Carmen knisterte die Stimmung im Festsaal vor Erotik. Als Ein-Uhr-Einlage präsentierten im Zeremoniensaal die Hauptdarsteller des Erfolgsmusicals „I AM FROM AUSTRIA“ Lieder von Reinhard Fendrich. Erstmals gab es beim Kaffeesiederball um 02:00 Uhr ein „Late Night Concert“ im Festsaal. Der Musical Star Drew Sarich präsentierte einen Querschnitt seiner größten Erfolge. Diesmal durfte im Festsaal nicht nur gewalzt sondern auch gerockt werden!

Ausgebaut wurde auch der „Strictly Ballroom“ im Metternich Saal, wo zu Live-Musik vom Divertimento Viennese die ganze Nacht getanzt werden konnte - und wurde. Weitere Hot Spots am Ball waren die Bad Powells und die Radio Wien Disco. Gerüchte besagen, dass zum „Brüderlein Fein…“ um 4.30 schon die ein oder andere Sohle ein bisschen gequalmt haben soll.

Christina Hummel, Daniel Schmutzhard, Wolfgang Binder, Maria Yakovleva, Mihail Sosnovschi, Anna Karnitscher, Hila Fahima, Christof Cremer | (c) Gerhard Fally

Mehr Wien geht nicht: Wo Kaffeehauskultur auf Balltradition trifft.

„Wien hat so viel Kultur zu bieten - die im Kaffeesiederball einen Höhepunkt findet. Schließlich treffen hier immaterielles und - mit der Hofburg - materielles Weltkulturerbe aufeinander. Das ist international absolut einzigartig und Besucher wissen es zu schätzen“, lobt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke den Ball. Und auch Europa Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl findet Geschmack am Kaffee: „Es ist schön, die Wiener Kaffeehäuser so im Fokus zu sehen - schließlich sind sie nicht nur ein Kultur-, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor.“

Apropos Kultur und Wirtschaft - hier ein Auszug aus der Gästeliste:

Präsident der Europ. Wirtschaftskammer Dr. Christoph Leitl, Präsident Wirtschaftskammer Wien DI Walter Ruck, Stadtrat Peter Hanke, Vizebürgermeister Maria Vassilakou, Wien Tourismus-Chef Norbert Kettner, Prof. Ernst Hilger, Robert Meyer, Daniel Serafin, Adi Hirschall, Sandra Pieres, Sylvia Schneider, Hans Staud, Thomas Meinl, Dr. Mag. Andreas Hunger Brauunion, Martino Zanetti Hausbrandt, u.v.m.

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